ibm-entwickler-workshop

Am 13.02.2018 fand der Entwickler Workshop „Watson Services auf IBM Cloud“ am IBM Hauptsitz in Ehningen bei Stuttgart statt. Ca. 20 Interessierte hatten sich zum Workshop eingefunden, darunter auch eine erfreulich hohe Anzahl von Entwicklerinnen (25% !). Der Workshop wurde geleitet von den IBMern Beate Melcher und Klaus-Peter Schlotter. Nach einer kurzen Übersicht über den Aufbau der IBM Bluemix Plattform und die darüber verfügbaren Watson-Services ging es auch schon weiter zum praktischen Teil.

Auf der öffentlich verfügbaren Watson Workshop Homepage werden vier verschiedene Labs mit ausführlicher Anleitung angeboten, aus denen sich jeder etwas Interessantes heraussuchen und dann umsetzen konnte. Das IBM Team stand bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite. Bei den meisten Labs wird eine Kombination verschiedener Watson-Services verwendet.

Ich entschied mich für Lab 1 – Image Analysis (PDF). In diesem Lab werden drei verschiedene Watson Services miteinander kombiniert:

  1. Watson Visual Recognition,
  2. Watson Language Translator und
  3. Watson Text-To-Speech.

Nach dem Konfigurieren der Services werden diese in einer Node.js App zusammengeführt und ermöglichen dann folgenden Workflow:

  • Man kann über einen Button ein Bild hochladen.
  • Watson Visual Recognition erkennt dann, was auf diesem Bild zu sehen ist, und gibt das Ergebnis sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch zurück (übersetzt mit dem Watson Language Translator).
  • Per Klick auf einen Lautsprecher-Button kann man sich das deutsche Ergebnis dann vorlesen lassen.

Hier ein Screenshot der fertigen App mit einem Beispiel-Foto:

beach-bildanalyse

Wer sich für die Watson Services auf IBM Bluemix interessiert, kann zur kostenlosen Nutzung dieser Dienste Bluemix-Credits im Wert von 750 Euro bekommen, indem man ein Embedded Service Agreement mit IBM abschließt (ohne weitere Verpflichtungen). Die meisten Watson Services gibt es unabhängig davon auch in einer kostenlosen Lite-Version, die lediglich in der Menge der API-Anfragen begrenzt ist.

Alles in allem war der Workshop interessant und die oben verlinkten Labs sind sehr gut beschrieben, d.h. man kann sie sicher auch selbständig gut durchführen.

Zusammen mit ein paar anderen Entwicklern vor Ort macht es natürlich mehr Spaß ;-)